Schraubkappen

Als Gelbkäppchen

könnte man sie bezeichnen, die Schraubkappen für Rohr- und Schlauchenden aus dem Hause Pöppelmann. Sie schützen gut schon seit 50 Jahren. Am 18. Januar 1961 wurde die Marke Kapsto beim Deutschen Patentamt angemeldet. Der Grundstein wurde jedoch viel früher gelegt. Bereits im Februar 1949 stellten die Brüder Josef und Hubert Pöppelmann mit der Gründung der Gebr. Pöppelmann Korkenfabrik die Weichen. Im Jahr 1955 begann man mit der Kunststoff-Verarbeitung, indem die erste manuell bedienbare Spritzgussmaschine erworben wurde. Gekauft wurde diese auf der Hannover Messe. Das erste Kunststoff-Produkt im Jahr 1955 war eine Griffkappe für einen Griffkorken. 1957 erfolgte dann der Kauf der ersten Werkzeug-Maschine vom Typ Rohling. Damit begann der Aufbau von Kapsto. Das Bild zeigt die erste handgefertigte Zeichnung des Verschlussstopfens GPN 300 aus dem Jahr 1958. Diesen vielseitig einsetzbaren Stopfen gibt es auch heute noch: „Normal“, in der Ausführung F als Flachkopf zum Schutz von Innengewinden und zum Verschließen von Bohrungen und in der Ausführung V, dessen Ausführung ähnlich der F-Type ist, jedoch mit kleinerem Kopfdurchmesser, so dass diese Stopfen in die Bohrung versenkbar sind.

Ganz neu im Normteileprogramm sind die Schraubkappen vom Typ GPN 804 zum Schutz und zum Verschließen von Außengewinden auf Rohr- und Schlauchenden sowie auf Anschlussstutzen an Bauteilen. In die Schraubkappen sind Dichtringe aus einem mechanisch und chemisch widerstandsfähigen Elastomer eingesetzt. Damit bieten sie überall dort, wo während der Lagerung oder auf dem Transport ein erhöhter Schutz gegen den Ein- und Austritt von Flüssigkeiten gefordert ist, eine Alternative zu den bewährten Schraubkappen der Normreihe GPN 800.

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Dank seiner Produkte und des Services ist die Marke bereits seit Beginn der 70er Jahre zum europäischen Marktführer aufgestiegen. Dieser Betriebszweig produziert Normteile wie auch individuelle, kundenspezifische Kappen und Stopfen. Seit 2011 tritt das Unternehmen in den US-amerikanischen Markt ein. Die Produktion läuft weiterhin in Lohne, der Vertrieb wird vor Ort aufgebaut. ee

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