Kontaktlamellentechnik

Für die elektrische Kontaktgabe

hat Multi Contact erstmals auf der Hannovermesse 1967 ein neues Bauelement vorgestellt. Dieses Bauelement wurde „von Fachleuten als Markstein in der Geschichte der Kontakttechnik bezeichnet.“ Mit diesen Worten führte Multi-Contact (MC) Ende der 1960er Jahre ihre Kontaktlamellentechnik ein. Diese wurde bald vielfältig eingesetzt: in einpoligen Buchsen, mehrpoligen Koaxial-Steckkontakten, flachen Gabelsteckern oder Trennmessern für höchste Stromstärken. Das hohe Potential für anwendungsspezifische Lösungen erkannte man schnell.

Hochstromanwendungen werden auch heute noch mit Kontaktlamellen sicher realisiert. Verschiedene Lamellentypen für unterschiedliche Anwendungen stehen zur Verfügung und werden in isolierten und unisolierten, zylindrischen und flachen Industriesteckverbindern eingesetzt. In vielen industriellen Applikationen vereint der modulare Steckverbinder Combi Tac verschiedene Kontaktmodule auf geringem Raum. Neben den Standardprodukten entwickelt das Unternehmen zahlreiche kundenspezifische Lösungen. Neues Beispiel ist ein geschirmter Steckverbinder für Stromversorgungen mit Frequenzumrichter.

In den 1970er Jahren traten die Laborkabel ihren Siegeszug an und sind in elektrotechnischen Laboren nicht wegzudenken. Inzwischen bilden sie, ergänzt durch ein kompolettes Sortiment an Zubehör, die Produktlinie Test- & Measureline. Daneben etablierte sich die Medicalline mit Steckverbindern für die Medizintechnik.

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„MC und Roboter?“ lautete 1985 eine Überschrift in der Kundenzeitschrift. Eine Frage, die sich schon lange nicht mehr stellt. Damals wurde von „speziellen Kontakten für Roboter, z.B. mehrpolige Kupplungsteile für Steuersignale und Stromversorgungsanschlüsse“ berichtet. Heute gehören die kompakte FL3-Serie für Roboter-Werkzeugwechsler und der kosteneffiziente Robi Fix für die Primärkreiszuleitung zum globalen Standard.

1996 stieg das Unternehmen als Pionier in die Erneuerbaren Energien ein. Mit Kontaktlamellen lassen sich die immer lauter werdenden Forderungen nach Energieeffizienz erfüllen. Sei es in industriellen Anwendungen oder in der Energieerzeugung, die niedrigen Übergangswiderstände der Kontaktlamellen sorgen für geringe Verlustleistung. ee

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