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Stahlrohre: Schoeller Werk investiert in automatische Richt- und Prüfanlagen

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HCT-K-Wälzlager von Schaeffler

Mit Mancrodur carbonitriert will Schaeffler einen lange bestehenden Zielkonflikt in der Entwicklung von Wälzlagerwerkstoffen lösen: Der neue Stahl in Kombination mit der Wärmebehandlung Carbonitrieren soll sowohl eine große Oberflächenhärte als auch eine im Vergleich zu anderen Stählen hohe Duktilität bieten. 

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Einwandfreie Geradheit für EdelstahlrohreSchoeller Werk investiert in automatische Richt- und Prüfanlagen

Das Schoeller Werk, Hersteller von längsnahtgeschweißten Edelstahlrohren, hat seinen Maschinenpark modernisiert und rund 3,7 Millionen Euro in zwei vollautomatische, verkettete Richt- und Prüfanlagen investiert.

Schoeller Werk I

Im Werk I werden die Edelstahlrohre ab sofort vollautomatisch gerichtet und auf Geradheit, Werkstoffidentität, Materialgefüge sowie Durchmesser geprüft. Zudem hat das Schoeller Werk die Geradheitsprüfung weiterentwickelt und bietet damit eine am Markt wegweisende Technologie: Als einer von wenigen Anbietern deckt der Rohrspezialist die vollautomatische Prüfung besonders dünner und langer Rohre ab. Kunden profitieren von einer zu 100 Prozent geprüften Produktqualität und verbesserten Lieferzeiten.

Die zwei neuen, vollautomatischen Richt- und Prüflinien ersetzen seit Januar 2016 vier alte Anlagen des Eifler Rohrherstellers Schoeller Werk. „Mit der Umstellung von manuellen auf vollautomatische Prozesse beim Richten und anschließenden Prüfen investieren wir weiter in die Qualitätssicherung und in die Produktivitätssteigerung“, erklärt Peter Weiß, Bereichsleiter Weiterverarbeitung und Adjustage. „Dank automatisierter Prozesse können wir ab sofort noch flexibler auf eilige Kundenaufträge reagieren – das wirkt sich auch auf unsere Liefertermintreue positiv aus.“

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Was die neuen, verketteten Richt- und Prüflinien in einem Prozessschritt leisten, erfolgte bisher manuell in zwei separaten Arbeitsgängen und erforderte ein zeitaufwändiges Zwischenlagern der Edelstahlrohre. Rohrbezogene Qualitätsveränderungen beim Richten konnten bis dato erst im Folgearbeitsgang ermittelt werden. Mit der neuen Technologie wird schon während des Richtens überprüft, ob die vorgegebene Geradheit und die Durchmessertoleranz gegeben sind, und das über die komplette Rohrlänge. Das Ergebnis der lückenlosen, automatischen Prozessüberwachung ist eine gesteigerte Effizienz. So kann das Schoeller Werk direkt auf Abweichungen reagieren und während des Richtens feinjustieren. Auf diese Weise reduziert der Rohrspezialist effektiv die Menge an Ausschussmaterial. Nach dem Richten wird jedes Edelstahlrohr zudem auf die Werkstoffidentität sowie auf innenliegende und oberflächliche Materialfehler überprüft. So wird eine anforderungsgerechte Rohr- und Schweißnahtqualität sichergestellt – und das auch für besonders kleine Durchmesser und lange Rohre.

„Gemeinsam mit dem Maschinenhersteller haben wir eine präzise Prüfmethode für die Geradheitsmessung entwickelt, bei der das Durchbiegen dünner oder langer Rohre berücksichtigt wird“, so Peter Weiß. „Damit setzen wir neue Qualitätsstandards und werden unserem Anspruch als Technologieführer gerecht.“ kf

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