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3D-Prototyping bei Popp

Ulrich Kromer von Baerle„Integration statt Ausgrenzung“

Ulrich Kromer von Baerle

Der Einsatz von Lasern in der Fertigung boomt und auf der Messe Lasys dreht sich alles um dieses Thema. Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, erläutert Chefredakteur Hajo Stotz, warum sich der Besuch lohnt.

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3D-DruckPopp druckt Prototypen selbst

Nicht nur bei der Entwicklung einer Patientenliege zur Verwendung in Kernspintomografen setzt Medizintechnik-Hersteller Popp auf den X400-3D-Drucker von German Reprap. Konkret ging es bei dem Projekt um einen Wickelkörper für eine Drehvorrichtung, die später direkt auf der Patientenliege angebracht wird.

Wickelkörper für eine Drehvorrichtung

Die Konstruktion dient dazu, Befestigungs- und Aufbauteile sowie das Cover aufzunehmen. Während das Endprodukt im Spritzgussverfahren gefertigt werden wird, erfolgte das gesamte Prototyping mit Hilfe eines X400-3D-Druckers. „Erst wenn sicher ist, dass keine Anpassungen mehr nötig sind, wird ein teures Spritzgusswerkzeug erstellt“, erläutert der Projektverantwortliche, Rene Schneider. „Fehler oder Änderungswünsche des Kunden sind per 3D-Druck einfach zu beheben.“

Nachteile gegenüber den herkömmlichen Prototyping-Verfahren gibt es keine. Prototypen sollten die gleichen Eigenschaften wie das Endprodukt aufweisen, sowohl mechanisch und funktionell als auch von den Materialeigenschaften her. „Das im 3D-Druck häufig verwendete PLA ist hier ideal für die Medizintechnik, da es nicht bildgebend ist, also beim Röntgen nicht mit aufgenommen wird“, erklärt Schneider. Beim Unternehmen Popp hat sich 3D-Druck in der Produktentwicklung einen festen Platz erobert. „Der X400-3D-Drucker ist bei uns voll ausgelastet.“ mc

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