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Ausstellerrekord auf der Intec und Z

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Messedoppel in LeipzigAusstellerrekord auf der Intec und Z 2015

Der Countdown läuft: Über 1.400 Unternehmen (2013: 1352) aus 32 Ländern (2013: 29 Länder) präsentieren sich vom 24. bis 27. Februar auf der Intec und der Z in Leipzig.

Messestand auf der Intec

Das Messedoppel setze seinen Wachstumskurs fort, heißt es aus Leipzig: Sowohl der Anteil der Aussteller aus den größten Maschinenbauzentren Deutschlands als auch die Teilnehmerzahl der internationalen Unternehmen sei weiter angestiegen.

„Intec und Z spiegeln die Leistungsfähigkeit der metallbearbeitenden Industrie sowie der Zulieferindustrie wider und sind in diesem Jahr der wesentliche Taktgeber für die gesamte Branche. Damit unterstreichen sie ihren Platz als herausragende Aushängeschilder der Leipziger Messe“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Auf dem Leipziger Messegelände sind namhafte Unternehmen aus allen wichtigen Maschinenbau-zentren Deutschlands vertreten, darunter weltweit agierende Konzerne, innovative Mittelständler und ausgewiesene Spezialisten.

Noch nie konnten zu Intec und Z so viele nationale und internationale Aussteller begrüßt werden. Der Anteil ausländischer Aussteller beträgt bei der Intec zehn Prozent, wobei Unternehmen aus der Schweiz, Italien und Österreich die Spitzengruppe der (insgesamt 25) beteiligten Länder bilden. Auf der Zuliefermesse führen Polen, Tschechien und Italien die Riege der internationalen Aussteller an, die insgesamt gut ein Drittel der ausstellenden Unternehmen ausmachen. Neu dabei ist unter anderem eine Gruppe von Unternehmen um das dänische Zuliefererzentrum CFU.

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Weiterhin werden hochrangige internationale Wirtschaftsdelegationen in Leipzig begrüßt. Dabei sind beispielsweise Vertreter aus den wirtschaftlich starken russischen Gebieten Nishni Nowgorod, Tscheliabinsk, Wologda, und aus Burjatien. Aus Sankt Petersburg hat sich eine Delegation des russischen nationalen Automobilzulieferverbands „NAPAK“ mit rund 20 Vertretern der Automobilzulieferindustrie angesagt. Kooperationstreffen mit Branchenakteuren aus Polen und der Türkei sind weitere Beispiele für den länderübergreifenden Fachaustausch sowie den erfolgreichen Netzwerkausbau der Aussteller.

Messeverbund zeigt umfangreiche Angebote für die Industrie

Auf der Intec zeigen die Aussteller das gesamte Spektrum der Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung, von Werkzeugmaschinen und Präzisionswerkzeugen über Mess- und Prüftechnik bis zu kompletten Automatisierungslösungen für die Produktion. Die Fachbesucher erwartet das bisher größte Angebot an Maschinen, Werkzeugen, Technologien und Dienstleistungen. In den ausgebuchten Intec-Ausstellungshallen präsentieren sich 2015 rund 1.050 Unternehmen.

Bereits am Abend vor Messestart werden im Rahmen der Eröffnung von Intec und Z die Gewinner des Wettbewerbs um den Intec-Preis 2015 verkündet. Alle Aussteller der Intec waren im Vorfeld aufgerufen, ihre Innovationen einzureichen. An die jüngere Generation in Unternehmen, Universitäten, Bildungs- und Forschungseinrichtungen richtet sich der Intec-Nachwuchspreis, der ebenfalls zur Messeeröffnung verliehen wird.

Die Z ist mit ihrer Spezialisierung auf innovative und flexible Zulieferleistungen für die Industrie kompetenter Partner im Messedoppel. Rund 400 Unternehmen präsentieren sich als leistungsfähige Zulieferer für die Fahrzeugindustrie, den Maschinen- und Anlagenbau sowie weitere Industriebereiche wie Kunststofftechnik und -verarbeitung, Schienenfahrzeugbau, Medizintechnik, Landmaschinenbau, Luftfahrt, Energieanlagenbau und Optische Industrie.

Darüber hinaus setzt die Z mit ihrer Innovationsschau kreative Ideen der Zulieferer in Szene. Auf einer Sonderfläche zeigen Aussteller innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Zu sehen sind Beiträge für die Metall- und Kunststoffbearbeitung, aber auch die Oberflächenbearbeitung sowie für Verbindungssysteme, Filter- und Vakuumtechnik. Eine Fachjury nimmt die Bewertung der eingereichten Innovationen vor. Die drei besten Beiträge werden am 23. Februar im Congress Center Leipzig (CCL) zur Eröffnung gewürdigt.

Neben dem umfangreichen und faszinierenden Angebot an aktueller Technik und Innovationen an den Ständen der Aussteller vertieft das Fachprogramm die in der Branche diskutierten Themen. „Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten, über das Tagesgeschäft hinaus mit Fachkollegen ins Gespräch zu kommen, Experteninformationen aus erster Hand zu erlangen oder neue Geschäftskontakte zu knüpfen“, sagt Kersten Bunke-Njengué, Projektdirektorin von Intec und Z.          

Innovative Sonderschauen

Ein Höhepunkt ist die Sonderschau „Faserverbundwerkstoffe auf dem Weg in die Serie“. Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern veranschaulichen 20 Aussteller den aktuellen Stand mit aussagekräftigen Exponaten und Projektarbeiten für die Herstellung, den Einsatz und die Verarbeitung von Composites in der Serie. Ein direkt in die Ausstellung integriertes Fachforum unterstreicht und vertieft den vorgestellten Entwicklungsstand mit prägnanten Beiträgen ausgewiesener Experten auf diesem Sektor.

Erstmals können die Messebesucher die Lernfabrik Lean Factory in Leipzig erleben und sich so ein Bild von einer ganzheitlich nach Lean-Gesichtspunkten ausgerichteten Fertigung machen. An einer Mixed-Model-Montagelinie werden in der Messehalle 4 mehrmals täglich verschiedene Produkte live gefertigt. Die Simulation beinhaltet die Vorfertigung sowie Lieferantenanbindung. In einem Workshop bietet die Lean Factory zudem Wissenstransfer zu allen Lean-Themen.

Fachprogramm: Fokus auf aktuelle Branchenthemen

Auftakt des messebegleitenden Kongressprogramms ist die in Leipzig aus der Taufe gehobene Veranstaltungsreihe zur Ressourceneffizienten Produktion. Im Rahmen des nunmehr 4. Kongresses „Ressourceneffiziente Produktion“ der produktionstechnischen Institute im Fraunhofer-Verbund Produktion diskutieren Fach- und Führungskräfte aus Politik, Wissenschaft und Industrie unter dem Titel „Die E³-Produktion - Lösungen für die Produktionstechnik der Zukunft“ über Neues aus der Produktionstechnik im Zeichen der Energiewende, Best-Practice-Lösungen, Trends und technische Innovationen.

Dem Verfahren der Generativen Fertigung widmen sich gleich zwei Veranstaltungen. So wird ein Intensivprogramm zum Stand der anwendungsorientierten Nutzung von Generativer Fertigung angeboten. In Form eines Speed-Datings sind führende Wissenschaftler, erfahrene Dienstleister sowie engagierte AM-Anlagenhersteller und Verfahrensanwender eingeladen, ganzheitliche und industrierelevante Informationen mit den Ausstellern zu teilen. Ebenfalls mit dem Thema beschäftigt sich der Workshop „Generative Fertigungstechnik – industrieller 3D-Druck eröffnet neue Chancen für innovative Produkte und deren Herstellung“. Er zeigt Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes generativer Fertigungsverfahren im Geschäfts- und Produktionsalltag. Neben der Darstellung bereits etablierter Anwendungen wird dort ein Ausblick auf die Zukunft der generativen Fertigungstechnik und ihrer potenziellen industriellen Anwendung gegeben.

Auch im Ausstellerforum von Intec und Z in Halle 2 steht der fachlichen Austausch im Mittelpunkt. Neben den thematisch weitgefächerten Vorträgen der Aussteller gibt der Vortragsblock „Trends in der Automatisierung - Industrie 4.0.“ mit Themen wie „Autarke intelligente Sensornetze in der Produktion“ oder auch „Virtuelle Techniken für die Fabrik der Zukunft“ einen Ausblick auf die zu erwartenden weitreichenden Veränderungen in der Produktion.

Ein weiterer fester Bestandteil im Fachprogramm ist die Kooperationsbörse CONTACT: Business Meetings, die von den sächsischen Partnern des Enterprise Europe Network an den ersten beiden Messetagen durchgeführt wird. Begleitend dazu lädt die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig zum Ausklang des ersten Veranstaltungstages die in- und ausländischen Teilnehmer von CONTACT nun schon traditionell zum Internationalen Messeabend „Wirtschaftspartner im Gespräch“ ein, damit sie den fachlichen Gedanken-austausch fortführen können.

Für künftige Betriebswirte, Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler gibt es am 27. Februar die Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Zum traditionellen Studententag organisiert der Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ zusammen mit der Leipziger Messe zum fünften Mal eine Plattform für den Kontakt von Unternehmen mit dem angehenden fachlichen Nachwuchs. Wesentlicher Teil der Veranstaltung ist die Jobbörse, auf der sich diesmal mehr als 25 Unternehmen den Fragen der Interessenten stellen und ihre Offerten abgeben. Darüber hinaus können Studierende, Schüler und Absolventen das ganze Spektrum an Einsatzmöglichkeiten in der Metallbearbeitung oder der unterschiedlichen Zulieferbranchen erleben. kf

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