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Handheld-Lesegerät von Di-Soric

KleinfördererKleinteile transportieren und vereinzeln

Kleinförderer GUF-P Mini von Maschinenbau Kitz

Ob das Zuführen kleinster Schrauben in Sortierstrecken oder das Ausschleusen leichter Kunststoffteile aus Spritzgussmaschinen – der Kleinförderer GUF-P Mini von Maschinenbau Kitz, Stammhaus der mk Technology Group, fördert problemlos Kleinteile mit geringem Volumen und Gewicht.

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Handheld-LesegerätUnverwüstlich dank Aluminium-Gehäuse

Industrielle Code-Handlesegeräte müssen häufig mit widrigsten Umgebungsbedingungen zurechtkommen. Gebrochene Kunststoffgehäuse, Risse, sich ablösende Gummierungen bei nur wenige Jahre alten Lesegeräten sorgten beim Automobilzulieferer Borg Warner für Verdruss. Sukzessive ersetzt das Unternehmen beschädigte Geräte durch den robusten ID-Hammer (ID-200) von Di-Soric Solutions.

ID-Hammer von Di-Soric Solutions

Zu Beginn des Jahres 2015 fiel Frank Sperling, bei Borg Warner in Kirchheimbolanden zuständig für IT und Instandhaltung, im Zuge einer Datenauswertung die zunehmende Zahl beschädigter und letztlich zu ersetzender Handheld-Lesegeräte auf. Ein Umstand, der ihn vor allem deshalb stutzig machte, weil einige der zu Dutzenden eingesetzten Geräte noch innerhalb der Gewährleistungszeit lagen.

ID-Hammer (ID-200) von Di-Soric Solutions

Der weltweit tätige Konzern mit rund 30.000 Mitarbeitern und 74 Standorten in 19 Ländern fertigt im pfälzischen Kirchheimbolanden Turbolader für nahezu sämtliche Automobilhersteller. Die hohe Typenvielfalt mit insgesamt mehreren tausend Bauteilen ist ein Grund dafür, dass die Montage zahlreicher Serien an teilautomatisierten Handarbeitsplätzen erfolgt. Der Werker nimmt die zugeführten Teile auf und montiert diese entlang einzelner oder miteinander verketteter Montagezellen bis zum einbaufertigen Turbolader. Jedes Bauteil ist dabei mit einem individuellen DataMatrix-Code (DMC) versehen. Mit einem an der Montagezelle angebrachten kabelgebundenen Handlesegerät erfasst der Arbeiter das jeweils zu montierende Laderelement. Der Scan stellt einerseits sicher, dass es sich um das richtige Bauteil handelt, gleichzeitig wird das Teil EDV-seitig erfasst. Dies dient der Rückverfolgbarkeit (traceability) und dokumentiert den hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens.

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Di-Soric ID-Hammer in der  Aufnahmevorrichtung an der Montagezelle
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„Da die Geräte durchweg bestimmungsgemäß eingesetzt wurden, konnten wir uns keinen Reim darauf machen, warum die aus hochfestem Polycarbonat bestehenden Gehäuse manchmal bereits in der Garantiezeit Risse, Ablösungen und Schäden aufwiesen“, sagt Frank Sperling. Der frühzeitige Verschleiß verursachte indes hohe Kosten. Auf der Suche nach Lösungen und Alternativen kam der Kontakt mit Di-Soric Solutions zustande. Di-Soric Solutions ist Teil der Di-Soric Unternehmensgruppe mit Sitz in Urbach bei Stuttgart. Sie setzt Ihren Schwerpunkt auf die Beratung und Umsetzung von Lösungen im Bereich der industriellen Bildverarbeitung und Identifikation.

Unterstützt durch ein spezialisiertes Prüfinstitut starteten Borg Warner und Di-Soric Solutions eine breit angelegte Testserie: Man kam zu dem Ergebnis, dass nicht einzelne Öle oder Fette, sondern deren Verbindung mit Handschweiß und UV-Licht ein mehr oder minder aggressives Gemisch erzeugt, das dem Polycarbonat zusetzt, dessen Molekularstruktur angreift und dem Werkstoff die Weichmacher entzieht. Der Kunststoff wird spröde, brüchig und altert vor der Zeit. Je nach Einsatz, Umgebungsbedingungen und Benutzerhäufigkeit schneller oder langsamer. Gemeinsam entwickelten die beiden Projektpartner die zunächst kühn anmutende Idee, ein Gehäuse aus Metall zu fertigen. Die Ingenieure wählten als Werkstoff ein besonders leichtes und widerstandsfähiges Aluminium, wie es im Flugzeugbau zum Einsatz kommt. Das Gehäuseunterteil wurde aus einem Stück und ohne Nähte hergestellt. Besonderen Wert legte Di-Soric Solutions darüber hinaus auf einen robusten Trigger und Schalter mit gehärtetem Edelstahl-Pin, der 10 Millionen Klicks schadlos übersteht.

Hohe Akzeptanz im Alltagseinsatz

Acht Wochen später präsentierte Di-Soric Solutions den Prototyp des ID-Hammer, der bereits nahezu alle von Borg Warner gestellten Anforderungen erfüllte. Der Hersteller hatte den neue Code-Handleser unter anderem einer Serie von Falltests unterzogen. Dabei muss das Gerät 50 Stürze aus zwei Meter Höhe auf Betonboden ohne Schäden und Funktionseinschränkungen überstehen. Gleichzeitig hatten die Experten für industrielle Bildverarbeitung und Identifikation von Di-soric Solutions Optik und Leseleistung weiter optimiert. Mit seiner Dualzonenoptik steht der ID-Hammer für schnelle und zuverlässige Dekodierung selbst bei schwankenden Arbeitsabständen und unterschiedlichen Markierungsarten. Leserückmeldung erfolgt mittels programmierbarer LED, hörbarem Ton und Vibration.

„Wir dachten zunächst, das robuste Gerät aus Aluminium wäre deutlich schwerer. Tatsächlich wiegt der ID-Hammer mit ca. 500 Gramm nur knapp 100 Gramm mehr als die Kunststoff-Variante“, sagt Frank Sperling. Heute sind bei Borg Warner im Werk Kirchheimbolanden bereits über 50 ID-Hammer im Einsatz, die Akzeptanz im Alltagseinsatz ist hoch. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, die erforderlichen technischen Features äußerst kompakt im Gerät unterzubringen. Gemeinsam mit einem Experten für Ergonomie gestalteten wir das Design des ID-Hammer so, dass der Schwerpunkt des Gerätes ideal ausbalanciert und ermüdungsfreies Arbeiten möglich ist“, betont Markus Damaschke, Geschäftsführer von Di-Soric Solutions. „Unsere Mitarbeiter zeigen sich nicht nur von der guten Handhabbarkeit und Zuverlässigkeit, sondern auch von den herausragenden Leseeigenschaften überzeugt“, fasst Frank Sperling zusammen. Ein Grund, warum Borg Warner sämtliche beschädigten Lesegeräte Zug um Zug gegen den ID-Hammer tauschen wird. ee

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