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Digitale FabrikUpgrade for tomorrow

Seit 1980 setzt das Familienunternehmen Auerswald auf die Telekommunikationsbranche und entwickelte die erste kompakte Telefonanlage, die mit einem PC konfiguriert werden konnte. Seine ITK-Anlagen baut das 1960 in Niedersachsen gegründete Unternehmen in Cremlingen bei Braunschweig. Ausgezeichnet haben sich die Kommunikationslösungen von Auerswald immer durch Zuverlässigkeit, Flexibilität und Upgradefähigkeit für zukünftige Erweiterungen. „Dies gilt auch für das ERP-System von Abas, das wir bei Auerswald seit 24 Jahren einsetzen“, sagt Christian Auerswald.

Abas ERP

Die Nähe zur IT war von Anfang an der Joker des niedersächsischen Herstellers von ITK-Anlagen und Telefonen. „Unsere aktuellen Kommunikationslösungen sind Hybridanlagen“, erklärt Christian Auerswald, Geschäftsführer bei Auerswald. „Das heißt, sie unterstützen sowohl ISDN als auch VoIP, die neue, IP-basierte Telefonie. Der Anwender hat so die Möglichkeit, sein ITK-System einfach durch Nachrüsten eines Steckmoduls oder durch Ändern der Konfiguration vom klassischen auf einen neuen, IP-Anschluss umzustellen.“ Das Grundsystem und alle internen Leitungen mit den angeschlossenen Telefonen könnten erhalten bleiben. So gäbe es für den Kunden kein Problem mit der Abschaltung von ISDN in 2018. „Aber auch die komplette Umstellung des Systems auf Voice over IP ist jederzeit möglich. Unsere Kunden können sich also je nach Budget oder Infrastruktur jederzeit entscheiden, wie ihr Kommunikationssystem aussehen soll“, so Auerswald weiter.

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Im Gegensatz zu anderen Telekommunikationsherstellern aus Deutschland hat Auerswald immer einen starken Fokus auf die IT-Branche gelegt. So sind fast 70 Prozent ihrer Fachhändler IT-Systemhäuser und Systemintegratoren. Doch auch die klassischen TK-Anlagen-Installateure, die sich inzwischen auch mit Voice-Over-IP beschäftigen müssen, zählen seit jeher zu den Vertriebspartnern.

COMpact-Familie

Die Nähe zur IT hat zum einen die Entwickler bei Auerswald immer inspiriert Systeme und Telefone anzubieten, die kompatibel, upgradefähig und skalierbar sind. Zum anderen hat das mittelständische Unternehmen schon sehr früh mit Abas ERP eine Unternehmenssoftware im eigenen Betrieb eingeführt, die ebenfalls diesen Anforderungen entspricht und alle Bereiche von Auerswald sinnvoll miteinander verknüpft.

„Der große Vorteil von Abas ist die Flexibilität, gewünschte Anpassungen und Funktionen einfach programmieren zu können“, sagt Christian Auerswald. Aufgrund der Anpassungs- und Upgradefähigkeit entschied sich das norddeutsche Unternehmen vor 24 Jahren, Abas ERP einzuführen. Die vielen Anwendungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass die Unternehmenssoftware mittlerweile in nahezu allen Geschäftsbereichen genutzt wird. Dazu zählen die Software-Essentials Verkauf, Einkauf, Controlling, Fertigung, Materialkostenverbuchung, Kostenrechnung, Kalkulation, Disposition, Materialwirtschaft, Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung und Kostenrechnung. Als Erweiterungen sind zudem Betriebsdaten- sowie Personalzeiterfassung und Identifikationssysteme im Logistikbereich im Einsatz.

Christian Auerswald

Im Fachbodenlager, in dem sich die Bauteile für die Telefone und ITK-Systeme befinden, werden WLAN-Hand-Scanner eingesetzt, auf denen die ERP-Mandanten laufen. Der Mitarbeiter sucht einen freien Lagerplatz, scannt Ort sowie Artikel und lagert das Produkt dort ein. Die ganze Lagerverwaltung läuft bei Auerswald in abas. Im Hochregallager werden die Bauteile – im Gegensatz zum Fachbodenlager – zudem nach Verwendungshäufigkeit sortiert.

Ein Planungstool für die Produktion wurde von abas gemeinsam mit Auerswald entwickelt. Es bietet die nahezu automatische Abwicklung der Produktionsplanung und -steuerung sowie Beschaffungsplanung im Unternehmen. Dadurch sind die Fertigungsabläufe deutlich schneller geworden. Auch Lieferantenbewertung und das Qualitätsmanagement werden im ERP-System abgewickelt. Weiterhin wurde mit Abas in Berlin ein Lieferantenbewertungssystem für den Einkauf entwickelt. Ein Business Intelligence wird gerade aufgebaut. „An Abas ERP schätzen wir die Flexibilität, dass unsere eigenen Programmierer vieles selbstständig mit dem ERP-System entwickeln können. Es ist einfach zu programmieren und damit ist jede Auswertung, jede Funktion und jede Schnittstelle machbar“, bestätigt Detlef Piele, Leiter ERP-Administrator bei Auerswald.

Detlef Piele

„Wir sind der Typ Mittelständler, wie man ihn aus vielen Branchen in Deutschland kennt: Wir hören unseren Kunden zu, haben eine große Nähe zu den Händlern, kurze Entscheidungswege und sind dadurch sehr dicht am Markt“, berichtet Christian Auerswald. Außerdem hat das Unternehmen individuelle Lösungen. „Wir sagen nicht: ‚Wir verkaufen Telefone und Telefonanlagen‘, wir bieten auf die Kunden zugeschnittene Kommunikationslösungen“, so Auerswald weiter. Entsprechend gäbe es beispielsweise Angebote für spezielle Zielgruppen, zum Beispiel Ärzte, Anwälte und Altersheime. „Das Ganze funktioniert nur, weil wir den Kunden verstehen.“

Export in Nachbarländer

„Eine weitere typische mittelständische Tugend bei Auerswald ist das gute Verhältnis zu unseren Mitarbeitern“, erzählt Christian Auerswald. Die meisten der 170 Kolleginnen und Kollegen seien bereits jahrelang Im Unternehmen beschäftigt. Mehrere 30jährige Jubiläen stünden an. „Wir versuchen uns immer von den Bedingungen bei den großen Konzernen abzuheben: Bei uns bekommen die Mitarbeiter kostenloses Frühstück und Mittagessen. Das fördert obendrein auch das Miteinander und die Kommunikation, weil die Mitarbeiter aus unterschiedlichen Betriebsbereichen und -gebäuden ins Gespräch kommen. Wir versuchen, möglichst viel für das sehr gute Betriebsklima zu tun.“

Firmensitz Auerswald

Ein Stück Zukunft liegt bei Auerswald auch im Exportgeschäft. Mit der Verbreitung der IP-Telefonie verstärken die Niedersachsen ihre Aktivitäten in Nachbarländern wie Österreich, Schweiz, Polen, Frankreich und Benelux. „Wie auch in Deutschland, beliefern wir den Handel in einem mehrstufigen Vertriebssystem. Unsere direkten Kunden sind die Distribution, Großhändler und der Elektrogroßhandel. Von dort aus geht es weiter an unsere Fachhändler, die wir direkt mit einem Qualifizierungsprogramm bei der Vermarktung unterstützen. Denn wir wollen, dass unsere Systeme nur über bestens geschulte Partner in den Markt kommen“, sagt Christian Auerswald. Till Konstanty / ee

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