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Wie stellt der rein kundenspezifisch arbeitende Werkzeug-, Modell- und Formenbau sicher, dass Produktentwicklung und Auftragssteuerung mit einheitlichen Daten arbeiten? Die Ausgangsbasis dafür könnte kaum anspruchsvoller sein.

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Schweißanlagen, VirtualisierungVirtualität wird wahr

Wenn das SAP-System ausfällt, stehen wesentliche Bereiche des Unternehmens still. Deshalb sollte diese Systemumgebung ausfallsicher gemacht werden. Mit Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise x64 wird ein Cluster auf Basis von Hyper-V aufgebaut, auf dem das SAP-System ausfallsicher läuft. Wie das möglich ist, zeigt dieser Beitrag am Beispiel des Unternehmens Carl Cloos Schweißtechnik.

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Schweißanlagen: Virtualität  wird wahr

Im Mittelstand steckt oft IT-Technik vom Feinsten. So auch bei der Carl Cloos Schweißtechnik GmbH, die ihre Fertigungslogistik in der Schweißgeräteproduktion neu ausgerichtet hat und dabei im gesamten Prozess auf das SAP-System setzt. Dazu gehören die Fertigungssteuerung-/planung, die Materialflusssteuerung inklusive Ansteuerung eines automatischen Kleinteilelagers, die Ansteuerung von Fertigungsinseln und die Nutzung der RFID-Technik. „Wenn unser ERP-System ausfällt, stehen wesentliche Bereiche des Unternehmens sofort still“, beschreibt Ralf Pfeifer, Leiter IT & Organisation des Familienunternehmens, den Extremfall. „Mit dem Hyper-V-Cluster haben wir es auf eine hochverfügbare Plattform gestellt“, sagt er.

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Die SAP-Umgebung bestand aus mehreren physischen Servern. Fällt ein Server aus, steht die Produktion beziehungsweise wesentliche Unternehmensbereiche still. Damit das nicht passiert, wollte das IT-Team von Carl Cloos die SAP-Umgebung ausfallsicher machen. Parallel zum SAP-System wurde ein Cluster mit zwei physischen Servern aufgebaut, die unter Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise x64 laufen. Als virtuelle Maschinen stemmt jeder dieser Server mehrere SAP-Server. Fällt jetzt ein virtueller Server aus, springt der andere Clusterknoten ein, und das System läuft ohne Unterbrechung weiter. Weiterer Vorteil: Mit Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 Workgroup Edition lassen sich die Server mit bekannten Tools verwalten und die Hardware optimal ausnutzen.
Carl Cloos hat sich bewusst für Microsoft-Lösungen entschieden und seine IT-Strategie darauf ausgerichtet, möglichst alles aus einer Hand einzuführen. „Wir sind mit dieser Strategie bisher sehr gut gefahren“, erklärt Pfeifer, „wenn es Probleme gibt, wissen wir genau, wo wir ansetzen müssen und wer unsere Ansprechpartner sind.“ Das gilt besonders für einen so zukunftsträchtigen Bereich wie die Virtualisierung. „Mit VM-Ware hätten wir zusätzliche Tools eingeführt, die wir erst kennenlernen müssten“, erzählt Pfeifer. Das hätte einen höheren Aufwand für die Verwaltung bedeutet. „Zudem ist Virtualisierung eine komplexe Technik“, sagt Pfeifer: „Mit VM-Ware als Virtualisierungsschicht hätten wir noch mehr Ansprechpartner, wenn Probleme anstehen. Das hilft wenig, wenn man schnell wieder am Start sein will.“

Ohne Wildwuchs...

Die nahtlose Integration in die Infrastruktur war auch wichtig. Das galt ebenso für die eingesetzten Tools zur Verwaltung der virtuellen Server. Hier wählte das IT-Team von Carl Cloos Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 Workgroup Edition. Der Grund: Das Look and Feel ist bekannt, und beim Management von virtuellen und physischen Servern entsteht so kein Wildwuchs. Schließlich stand fest, dass das IT-Team einen Cluster aus zwei physischen Servern (Knoten) bauen sollte. Der Cluster sollte auf Basis von Windows Server 2008 R2 Enterprise x64 laufen und die SAP-Server samt der Datenbanken als virtuelle Maschinen betreiben.

...zu optimaler Ausnutzung

Nun kann ein SAP-Server ausfallen, ohne das Gesamtsystem zu beeinträchtigen, denn im Cluster sind sämtliche Komponenten jederzeit redundant vorhanden. Auf diese Weise hat es Carl Cloos geschafft, die wichtigste Applikation im Unternehmen hochverfügbar zu implementieren. Gleichzeitig steht dank Virtualisierung ein wesentlich flexibleres System bereit. Beispiel Lastausgleich: Die virtuellen Maschinen können so eingestellt werden, dass sie die Rechenleistung der Server optimal ausnutzen. Auch von den Kosten her stimmt die Rechnung mit Windows Server 2008 R2 und Hyper-V. „Mit VM-Ware wären auf jeden Fall zusätzliche Kosten für Serverlizenzen angefallen“, sagt Pfeifer. „Eine SAP-Installation verlangt ohnehin eine Enterprise Edition von Windows Server“, erklärt Pfeifer. Mit dieser Windows Server 2008 R2 Enterprise Edition dürfen pro Serverlizenz vier virtuelle Instanzen ohne zusätzliche Lizenzkosten betrieben werden. ee

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