Scope Online - Industriemagazin für Produktion und Technik
Sie befinden sich hier:
Home> Automatisierung> Automatisierung + Steuerungstechnik>

Kuka und Microsoft präsentieren LBR iiwa

IndustrieautomationComau Robotics mit neuem Distributor in Benelux

Industrieautomation: Comau Robotics mit neuem Distributor in Benelux

Comau hat einen neuen Distributor für die Region Benelux gewonnen. Seit dem 1. September vertreibt das Unternehmen Robotics Benelux mit Sitz in Geldermalsen (NL) alle Produkte und Serviceangebote von Comau Robotics in den Niederlanden sowie Belgien und Luxemburg.

…mehr

LBR iiwa baut Spülmaschinenschlauch einKuka und Microsoft präsentieren den Roboter der Zukunft

Auf der Hannover Messe präsentierten Microsoft und Kuka den „Intelligenten Industrial Work Assistant (KUKA LBR iiwa)“ in Kombination mit Microsoft Azure Internet of Things (IoT). Der Leichtbauroboter reagiert sensibel auf menschliche Interaktion und ist über präzise Bewegungen sowie seine speziellen Wahrnehmungstechnologien in der Lage, komplexe Aufgaben über präzise Automationsbewegungen sicher durchzuführen.

Leichtbauroboter iiwa von Kuka

Der Kuka LBR iiwa ist für die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ausgelegt. Die Kombination des Roboters mit Microsoft Azure Internet of Things, Kinect-Hardware und dem OPC-UA-Kommunikationsstandard ist einer der weltweit ersten Showcases, der IT und Robotik zu einer intelligenten Fertigungslösung mit ganz neuen Fähigkeiten verschmilzt.

Showcase zeigt auf der Hannover Messe Industrie 4.0 in der Praxis

KUKA und Microsoft zeigen am Beispiel eines “biegeschlaffen Bauteils“ – eines Schlauches –, den der Roboter in eine Spülmaschine einbaut, wie Kuka LBR iiwa mit Menschen in einem nie da gewesenen Gefüge zusammen arbeiten kann, um gemeinsam komplexe Aufgaben sicher auszuführen. Das war bisher durch reine Robotertechnologien nicht möglich, weil sie ihre Umgebung nicht so wahrnehmen konnten, wie es für filigrane Fertigungsaufgaben nötig ist. Die Bewegungsdaten des Roboters werden in Echtzeit in die Azure Cloud übertragen, wo die Fertigungsarbeiter die Tätigkeit über ein Dashboard verfolgen. Fehler in der Prozesskette werden über Windows-Tablets adressiert, so dass die Roboter ihre präzisen Arbeiten ohne große Unterbrechungen fortsetzen können. Durch die Übertragung der Fertigungsdaten sind zudem Datenanalysen möglich, die zum Beispiel beim Auffinden von Schwachstellen im Produktionsablauf und für eine vorausschauende Wartung bei der Vermeidung von Störungen helfen.

Anzeige

Roboter fungieren bei KUKA als Mensch-Maschine-Schnittstelle

„Aus unserer Sicht fungieren Roboter als Schnittstelle zwischen IT und Produktionsanlagen, zwischen Mensch und Technik”, sagt Dr. Christian Schlögel, CTO bei KUKA. „Der Showcase, den wir auf der Industriemesse zusammen mit Microsoft zeigen, ist ein konkretes Anwendungsbeispiel dafür, wie diese Verbindungen in der Zukunft funktionieren werden. Wir sind bereit für Industrie 4.0 und wir freuen uns darüber, bei sensitiver Robotik mit Kuka LBR iiwa in der ersten Reihe zu stehen. Wir schaffen Technologien, die eine direkte Interaktion zwischen Menschen und Robotern möglich macht.“

KUKA LBR iiwa erfindet die Möglichkeiten im Einsatz von Industrierobotern neu. Zum ersten Mal können Menschen und Roboter an hochsensiblen Aufgaben eng zusammen arbeiten, und das ohne Sicherheitszäune und mit ganz neuen Anwendungen. Hohe Kosteneinsparungen und größtmögliche Effizienz sind die Folgen. Der LBR iiwa ist außerdem ein wichtiger Meilenstein im Bereich der Service Robotik. Der Leichtbauroboter LBR iiwa – intelligent industrial work assistant – ist zum einen ein intelligenter Helfer für die Industrie und eröffnet darüber hinaus auch neue Anwendungsfelder in der Service- und Medizinrobotik. Er ist sensitiv, nachgiebig, präzise, flexibel und mit einer Mechanik und Antriebstechnik für den industriellen Einsatz ausgestattet.

In seiner Eigenschaft als Automatisierungsspezialist spielt KUKA eine zentrale Rolle in der praktischen Umsetzung von Industrie 4.0, also bei der Vernetzung mechanisch arbeitender Maschinen mit IT und Automatisierungstechniken.

„KUKA ist in der Industrie als Vorreiter bekannt“, sagt Çağlayan Arkan, General Manager für Worldwide Manufacturing bei der Microsoft Corporation. „Unser Showcase auf der Hannover Messe ist das Ergebnis einer großartigen Zusammenarbeit, bei der wir die Plattform für die nächste Generation von Robotertechnologien geschaffen haben. Diese Technologie ist eine echte Evolution der Mensch-Maschine-Kommunikation, und sie zeigt, wohin die Reise in Zukunft gehen wird.“

Video zum KUKA LBR iiwa

Anzeige

Weitere Beiträge zum Thema

Olaf Kramm

Das sagen BranchenkennerMal eine Frage, welche Faktoren beeinflussen Industrieroboter demnächst?

Die Betrachtungsweise ist unterschiedlich, das Ergebnis in vielen Fällen übereinstimmend: mehr Automation in der zukünftigen Fertigungstechnik.

…mehr
Servicerobotik: Wenn Roboter kuscheln

ServicerobotikWenn Roboter kuscheln

Erstmals wird die Automatica dem Thema Servicerobotik einen eigenen Ausstellungsbereich widmen. Hier wird gezeigt, dass Serviceroboter – wie etwa MRK-geeignete Industrieroboter – heute ihr Umfeld erfassen und interpretieren können, lernfähig sind und sich selbst von Laien für neue Aufgaben instruieren lassen.

…mehr
Kooperation von Mensch und Roboter

MRK im MittelstandErstes ‚Forum Mensch Roboter‘ in Stuttgart

Die Kooperation von Mensch und Roboter – kurz MRK – gilt als eine der tragenden Säulen von Industrie 4.0. Doch wie lässt sich MRK im Mittelstand wirtschaftlich umsetzten? Das ‚Forum Mensch Roboter‘, welches vom 17. – 18. Oktober erstmals in Stuttgart stattfindet, liefert Antworten.

…mehr
Zweiarm-Roboter „YuMi“

Wegweisende RobotiklösungenYuMi gewinnt Welt-Robotik-Award IERA 2016

Der kollaborative Zweiarm-Roboter „YuMi“ von ABB Robotics hat den zwölften Invention and Entrepreneurship Award in Robotics and Automation (IERA) gewonnen. Der Weltroboterverband IFR überreichte den Preis gemeinsam mit der Robotics and Automation Society der internationalen Ingenieursvereinigung (IEEE-RAS) am 21. Juni in München.

 

…mehr
Robotergestützte Anlage mit Schutzzaun

Safety ControllerGeschwindigkeitskontrolle für den Roboter

Die Kooperation von Mensch und Roboter ohne trennenden Schutzzaun gehört zu den Trend-Themen in der industriellen Automation. Bei solchen kooperativen Arbeitssystemen benötigt der Roboter allerdings einen „eingebauten“ Schutzzaun, bei der bisherige Hardware-Funktionen in eine intelligente Steuerung verlagert werden.

…mehr
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neue Stellenanzeigen

Anzeige