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Steckverbinder von Harting

Fokussieroptik mit UpdateNeue Scanneroptik spricht mit dem Industrieroboter

Scanneroptik Trumpf

Der Laserspezialist Trumpf hat der neuesten Generation seiner programmierbaren Fokussieroptiken (PFO) ein Update verpasst: Die neue I-PFO ist eine sogenannte intelligente Scanneroptik. Sie führt nicht mehr nur stur ihren programmierten Ablauf durch, sondern „spricht“ und kommuniziert ständig und in Echtzeit mit ihrem wichtigsten Partner bei der Remotebearbeitung „On-The-Fly“ – dem Industrieroboter.

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SteckverbinderDaten auf der Überholspur

In der Industrie 4.0 gehören Wartung, tägliches Anpassen und das neue Kombinieren von Maschinenmodulen zur Realität. Hier ist Geschwindigkeit gefragt. Der Steckverbinder Push Pull Signal von Harting ist leicht, schnell, modular und kommt schon im Rennsport zum Einsatz.

Formula Student Rennwagen

Reifenquietschen. Der Geruch von verbranntem Gummi. Die Boxencrew hantiert schnell, konzentriert und immer gegen die Stoppuhr. In der Formula Student muss es schnell gehen. Hier muss jeder Handgriff sitzen und jedes Bauteil verlässlich sein. Deshalb vertraut das Team der Universität Osnabrück auf den Push Pull Signal von Harting. Er ist leicht, schnell, modular und versorgt das Cockpit des Elektro-Renners mit Daten und Signalen.

Push Pull Signal von Harting

„Durch die optimale Anordnung der Kontakte lässt sich der Steckverbinder sowohl für die Daten- als auch für die Signal- und Energieübertragung nutzen“, erklärt Mathias Ohsiek, Produktmanager bei Harting, die Funktionsweise des Steckverbinders. „Die Basis hierfür bilden millionenfach bewährte Kontakte. Diese erlauben eine Übertragung von analogen Signalen, die Energieversorgung eines Gerätes mit 48V/5A oder eine Ethernet-Kommunikation mit bis zu 100 Mbit/s. Auf diese Weise übertragen bis zu vier Kontakte Daten und die verbleibenden Kontakte versorgen Endgeräte mit Power oder Signalen.“ Genau diese Eigenschaften machen diesen Steckverbinder zur optimalen Verbindungstechnik für die vierte industrielle Revolution.

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Mathias Ohsiek, Harting-Produktmanager

Die Produktion wird immer modularer und Komponenten sowie Maschinen werden zukünftig in immer kürzeren Abständen neu kombiniert. Neue Produkte und Prozesse werden auch für geringe, individuelle Stückzahlen realisiert. Dabei spielt Zeit eine erhebliche Rolle. Das Trennen und neue Kombinieren von modularen Einheiten muss schnell, einfach und prozesssicher sein. „Der große Vorteil der Push-Pull-Technologie ist der besonders große Komfort und die Sicherheit für den Anwender“, beschreibt Ohsiek. Der Steckverbinder lasse sich einfach mit einer Hand betätigen und der Anwender bekomme die sichere Verriegelung sowohl taktil als auch akustisch signalisiert. „Ein ‚Klick‘ und die Verbindung ist hergestellt.“ Zudem könne auf diese Weise ein zusätzlicher Anschluss für die reine Versorgung mit Power eingespart werden. Und das geht genauso schnell wie ein Boxenstopp. Wenn der Renner steht und Teile gewechselt werden, muss es schnell gehen. Auch in der Robotik beispielsweise sind dies Sensorsysteme, die mit Signalen und Energie versorgt und für verschiedene Aufgaben getauscht werden müssen. Ohsiek: „Gerade an kleineren Robotern, zum Beispiel für Pick-and-Place-Aufgaben, spielt der Push Pull seine Stärken voll aus. Bei Werkzeugwechseln liegt der große Vorteil in der schnellen Bedienbarkeit. Der Anwender hat auch beim Betätigen des Steckverbinders noch eine Hand frei, um das neue Werkzeug festzuhalten und zu befestigen.“ Im Betrieb am Roboter macht sich auch das geringe Gewicht des Steckverbinders positiv bemerkbar, da sich das Eigengewicht des Roboters reduziert und sich damit die Nutzlast erhöht.

Hartings jüngste Generation der Push-Pull-Steckverbinder, der Push Pull 20-Pol, ist kleiner und schneller als seine Vorgänger und bietet die Möglichkeit, mit mehr Kontakten verbunden zu werden. „Im Vergleich zu bestehenden Produkten haben wir bei der jüngsten Generation die Kontaktdichte verdoppelt“, erklärt Ohsiek. „Somit können mehrere vorhandene Schnittstellen in einer einzigen zusammengefasst werden. Das spart Kosten beim Gerätedesign und vereinfacht die Installation im Feld – wieder mal ein ‚Klick‘ und die Verbindung ist hergestellt.“ Zudem geht der Trend weiter zu schneller, kleiner, leichter. „Wir adressieren hiermit den Trend der Miniaturisierung, der die Geräte immer weiter schrumpfen lässt. In der Folge müssen natürlich auch die Schnittstellen am Gerät immer weiter verdichtet werden.“ So unterstützt das Unternehmen weiter seine Kunden auf dem Weg zu einer optimierten Produktion nach den Idealen der vierten industriellen Revolution. ee

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